Der zeitgeschichtliche Rahmen

Ab Herbst 1945 diente Uelzen als eines der wichtigsten deutschen Flüchtlingslager und nahm bis 1963 über vier Millionen Vertriebene und Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten sowie der DDR auf, was große Herausforderungen für Versorgung und Integration bedeutete. Das Lager wurde durch britische Initiative gegründet, mehrmals ausgebaut und prägte mit seiner Rolle als Durchgangs- und Notaufnahmelager das regionale Leben sowie den wirtschaftlichen Wiederaufbau, bis es nach dem Bau der Berliner Mauer und dem Rückgang der Flüchtlingszahlen 1963 geschlossen wurde.