Die Idee, die Geschichte des Notaufnahmelagers ausführlich zu dokumentieren, entwickelte sich aus einem Colloquium zur Erforschung des Notaufnahmelagers Uelzen-Bohldamm; veranstaltet von der Stadt Uelzen.

Basierend auf der Broschüre „geflohen – vertrieben – rübergemacht“ – die von der Geschichtswerkstatt Uelzen e.V. herausgegeben wurde – stellen wir Ihnen auf diesen Seiten unsere Forschungserbenisse und Dokumentationen zur Verfügung. Die Seite befindet sich im Aufbau; daher bitten wir um Nachsicht, wenn Sie inhaltliche Lücken entdecken.

Unsere Broschüre mit DVD zum Flüchtlings- oder auch Bohldammlager in Uelzen:

Das Notaufnahmelager Uelzen Bohldamm 1945-1963
„geflohen-vertrieben-rübergemacht“

Das Notaufnahmelager Uelzen-Bohldamm – zunächst Anlauf- und Weiterleitungspunkt für die vielen Flüchtlinge und Vertriebenen, ab 1949 zentrales Durchgangslager für DDR-Flüchtlinge. Zeitzeugen berichten über ihre Erfahrungen im und mit dem Lager, das ein Seismograph des geteilten Deutschland war. Foto- und Filmaufnahmen zeigen Aufbau und Alltag des Lagers, geben aber auch Eindrücke von Stadt und Kreis Uelzen aus dieser Zeit. Die Begleitbroschüre gibt vertiefende Informationen.

Das Notaufnahmelager Uelzen Bohldamm 1945-1963
Zwischen Kaltem Krieg und Wiederaufbau

Autorin: Christine Böttcher
Broschüre mit DVD
Uelzen 2009
Schriftenreihe zur Zeitgeschichte – Band 3

Preis: 15,00 Euro
Die Broschüre ist nur zusammen mit der DVD erhältlich.
Bestellnummer: 003
Die Broschüre können Sie über unseren Medien-Shop erwerben.

Im Oktober 2006 lud die Stadt Uelzen zu einem Colloquium hinsichtlich der Erforschung des Notaufnahmelagers Uelzen-Bohldamm ein, an dem auch die Geschichtswerkstatt Uelzen teilnahm. Die Stadt Uelzen förderte darauf hin die Erarbeitung eines Quellenrepertoriums, mittlerweile ist auch eine Magisterarbeit zum Thema fertig gestellt, die zur Dissertation ausgebaut werden soll.

Die Geschichtswerkstatt ihrerseits beschloss, sich auf eigene Weise mit dem Thema auseinanderzusetzen, indem sie zunächst Zeitzeugen ausfindig machen und interviewen wollte.
Es wird naturgemäß aber immer schwieriger, noch Zeitzeugen zu finden, die von ihren Erlebnissen im oder mit dem Lager berichten können. Gleichzeitig wissen viele Menschen aus Uelzen und Umgebung nichts mehr über das Lager und seine Bedeutung. Durch diese Erkenntnis kam uns die Idee, erneut eine Filmdokumentation in Angriff zu nehmen. Die positive Resonanz des ersten Filmprojekts über die letzten Kriegstage 1945 in Uelzen hat uns dabei bestärkt. Mehr.