Lager mit Aufnahmebaracke um 1947 - Kreismedienzentrum Uelzen
Lagereingang - Kreisarchiv Uelzen
Bouworde Uelzen 1954 f9
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Veerßer Eichenhain
Abgebrannte-Kirchen-und-Kulturhalle-Kreismedienarchiv-Uelzen
DrKremp und Miss Stevenson um 1950 - Privat Carmen Schmidt-Clausenr
Flüchtlinge im überfüllten Lager - Kreisarchiv Uelzen
Lagerrouitine-um-1950-ArchivLWMr
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Lambert Cardinaels - ehemaliger Student - Privat
Zuckerfabrik Uelzen in den 1950er Jahren - Nordzucker AG
Baracke in der Lindenstraße - Privatbesitz Mocek
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Im Oktober 2006 lud die Stadt Uelzen zu einem Colloquium hinsichtlich der Erforschung des Notaufnahmelagers Uelzen-Bohldamm ein, an dem auch die Geschichtswerkstatt Uelzen teilnahm. Die Stadt Uelzen förderte darauf hin die Erarbeitung eines Quellenrepertoriums, mittlerweile ist auch eine Magisterarbeit zum Thema fertig gestellt, die zur Dissertation ausgebaut werden soll.
Die Geschichtswerkstatt ihrerseits beschloss, sich auf eigene Weise mit dem Thema auseinanderzusetzen, indem sie zunächst Zeitzeugen ausfindig machen und interviewen wollte. Es wird naturgemäß aber immer schwieriger, noch Zeitzeugen zu finden, die von ihren Erlebnissen im oder mit dem Lager berichten können. Gleichzeitig wissen viele Menschen aus Uelzen und Umgebung nichts mehr über das Lager und seine Bedeutung. Durch diese Erkenntnis kam uns die Idee, erneut eine Filmdokumentation in Angriff zu nehmen. Die positive Resonanz des ersten Filmprojekts über die letzten Kriegstage 1945 in Uelzen hat uns dabei bestärkt. Mehr.

Daraus entstand das Projekt, die Geschichte des Notaufnahmelagers ausführlich zu dokumentieren. Basierend auf der Broschüre „geflohen – vertrieben – rübergemacht“ – die von der Geschichtswerkstatt Uelzen e.V. herausgegeben wurde – stellen wir Ihnen auf diesen Seiten unsere Forschungsergebnisse und Dokumentationen zur Verfügung.

Sie haben sich bisher wenig mit der Nachkriegssituation und den besonderen Auswirkungen für Uelzen auseinandergesetzt? Sie kennen das Notaufnahmelager Bohldamm noch nicht oder suchen einfach einen Einstieg? Dann empfehlen wir Ihnen diese Beiträge:

Rahmenbedingungen und Entstehungsphase

Mit Ende des Zweiten Weltkrieges setzte in Europa eine riesige Welle bisher ungeahnten Ausmaßes von Flucht und Vertreibung ein. Die alliierte Konferenz von Potsdam sanktionierte die begonnenen „wilden“…

Aufbau und Organisation des Lagers

In der Anfangszeit bestand das Lager am Bohldamm aus vier RAD-Baracken, jeweils vier Waschräumen und Abortbaracken sowie 142 Finnen- und 150 Rundzelten aus Beständen des britischen Militärs. Bereits…

Das Filmprojekt und diese Website

Im Oktober 2006 lud die Stadt Uelzen zu einem Colloquium hinsichtlich der Erforschung des Notaufnahmelagers Uelzen-Bohldamm ein, an der auch die Geschichtswerkstatt Uelzen teilnahm. Die Stadt Uelzen förderte…

Weg des Zuwanderers durch das Lager

Zentrale Aufgabe des Lagers war zunächst, die Zuwanderer aufzunehmen und zu versorgen, mit Hilfe des Aufnahmeverfahrens festzustellen, wer die Aufnahme anerkannt bekam und die ausgewählte Gruppe anschließend auf…

Die Wohltätigkeitsorganisationen

Im Lager waren mehrere karitative Organisationen um die Flüchtlinge bemüht. Ohne die Hilfe dieser Mitarbeiter, die in der Regel noch vielfältige Unterstützung von ihren ausländischen Partnerorganisationen erhielten, wäre…

Menschen | Organisationen

Bauorden Werenfried van Straaten

Der holländische Ordensmann Werenfried van Straaten gründete 1953 den Bauorden. Er motivierte Jugendliche und Studenten, beim Bau von Eigenheimen für Flüchtlinge und Vertriebene in Deutschland zu helfen. Die Wohnungsnot…

Das Wirken als Arbeitsgemeinschaft

Einen Eindruck über den Alltag und Art des Zusammenwirken der Wohlfahrtsorganisationen als Arbeitsgemeinschaft geben Protokolle der Teamsitzungen aus dem Jahr 1954.1954 erhielten die Notaufnahmelager Anordnungen, die Aufnahmeverfahren wieder strenger…

Die Arbeit der katholischen Kirche im Flüchtlingslager

Von Seiten der katholischen Kirche waren 1946 drei Ordensschwestern vom Diözesan-Caritas Verband Hildesheim nach Uelzen geschickt worden, um im Bohldammlager zu helfen. Die seelsorgerische Betreuung wurde von der Uelzener…

Der Alltag im Bohldammlager

Das Tor zum Westen

Aus der Darstellung der Studenteneinsätze ging bereits deutlich hervor, dass es sich bei der Schaffung von Praktikumsplätzen für Studenten weniger um berufsbezogene Praktika handelte, sondern hauptsächlich die politische…

Bestrebungen zur Verbesserung des Lageralltags

Die Bemühungen um eine Verbesserung des Lageralltags hingen sowohl von der wirtschaftlichen Situation des Landes Niedersachsen als des Bundes ab, aber auch von der Entwicklung der allgemeinen politischen…

Die medizinische Betreuung und Versorgung im Lager

Von Anfang an stand die medizinische Betreuung und Versorgung im Lager an erster Stelle, um die Ankommenden zu versorgen. Gleichzeitig sollte eine Verbreitung ansteckender Krankheiten verhindert und die…

Aufbau und Organisation des Lagers

In der Anfangszeit bestand das Lager am Bohldamm aus vier RAD-Baracken, jeweils vier Waschräumen und Abortbaracken sowie 142 Finnen- und 150 Rundzelten aus Beständen des britischen Militärs. Bereits…

Das Lager im zeitgeschichtlichen Kontext

Die Überbelegung in ihre Folgen

Das Lager in Uelzen war bereits Anfang des Jahres 1948 komplett überbelegt. Die Zahl der in diesem Jahr aus der SBZ (sowjetischen Besatzungszone) kommenden Menschen wurde mit 103.568…

Wohnungsbau

Die Beschaffung von Wohnraum war eines der großen Probleme der Nachkriegszeit. Gleichzeitig bedeutete Wiederaufbau, und in diesem Rahmen der soziale Wohnungsbau, wirtschaftliche Schubkraft und Symbol der neuentstandenen Bundesrepublik….

Die Uelzener Verträge

Ab 1947 kamen mit der zunehmenden politischen Verhärtung zwischen Ost und West neben den Vertriebenen immer mehr Menschen aus der sowjetisch besetzten Zone in den westlichen Teil Deutschlands….

Ein Resümee

Mit dem Mauerbau am 13.8.1961 begann auch das Ende der oft bewegenden Zeit des Bohldammlagers. Das Lager war zeit seines Bestehens eine Art Seismograph des geteilt Deutschland in…

Das Filmprojekt und diese Website

Im Oktober 2006 lud die Stadt Uelzen zu einem Colloquium hinsichtlich der Erforschung des Notaufnahmelagers Uelzen-Bohldamm ein, an der auch die Geschichtswerkstatt Uelzen teilnahm. Die Stadt Uelzen förderte…